Verarbeitung der verschiedensten Kunststoffmaterialien im Niederdruckverguss
Das Niederdruckvergussverfahren wird vorrangig für die Verarbeitung von Hotmelt-Materialien angewendet. So werden
beispielsweise Elektroniken, Sensoren sowie Kabeldurchführungen und Stecker mit dieser Technologie vergossen.
Da preiswertere Kunststoffe am Markt verfügbar sind, steigt die Nachfrage für die Verarbeitung dieser Materialien im
Niederdruckbereich mit derartigen Anlagen.
Das Aufschmelzen des Vergussmateriales erfolgt zurzeit fast ausschließlich mit Tankanlagen. Dies hat zur Folge,
dass es vermehrt zu Störungen durch Tankverschmutzungen im Verarbeitungsprozess kommt. Außerdem ist die
Verarbeitung farbiger Materialien in Tankanlagen oder Extruderanlagen mit beheiztem Schlauch schwierig bzw.
Es entstehen Verunreinigungen im Verguss.
Die Firma vr-construct hat nach langer Entwicklungszeit nun den direkt vergießenden Einschneckenextruder
entwickelt und eröffnet damit völlig neue Perspektiven für die Verarbeitung dieser Materialien. Die Vorteile der
Niederdruckvergusstechnik mit der Kunststoffvielfalt der Spritzgusstechnik vereint. So können auf dieser
Vergussanlage Materialien mit einer Schorehärte A von 10 bis 98 verarbeitet werden.
Mit dieser Entwicklungen gehören Verunreinigungen der bisher vergossen Materialien sowie bei Material-
Farbwechsel der Vergangenheit an.
Diese Technologie senkt erheblich die Kosten durch Wegfall von Tankreinigungen sowie einen um ca. 25%
geringeren Energieverbrauch gegenüber Tankanlagen.